Am 21. März 2014 findet der Welt-Down-Syndrom-Tag statt. Der Aktionstag wurde im Jahr 2006 durch die Organisationen Downsyndrome International (DSI) und European Downsyndrome Association (EDSA) eingeführt. Die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Regina Jäck, Expertin für Menschen mit Behinderung: „Es ist wichtig, positive Botschaften und Informationen über das Leben von und mit Menschen mit Down-Syndrom zu vermitteln. Dieser Tag soll deutlich machen, dass das Leben von und mit Menschen mit Down-Syndrom alles ist, außer gewöhnlich, und viele Möglichkeiten bereithält.“

Zum heutigen Welttag gibt es viele Veranstaltungen und Aktionen. Bundesweit zeigen Menschen ihre Solidarität. In Hamburg finden ebenfalls Aktionen statt. So hat“KIDS Hamburg e.V. – Kontakt- und Informationszentrum Down-Syndrom“ gestern Abend zu einer Benefiz-Party in den Stage Club eingeladen, an der auch Regina Jäck teilgenommen hat und feststellt: „Ich freue mich, dass mit dieser Veranstaltung ‚Gutes tun‘ mit fröhlicher Unterhaltung verbunden und so dem Welt-Down-Syndrom-Tag hier in Hamburg eine fröhliche Facette hinzugefügt wird.“

Als Down-Syndrom bezeichnet man eine Genommutation, bei der das gesamte 21. Chromosom oder Teile davon dreifach vorliegen (Trisomie). In Deutschland liegt die Wahrscheinlichkeit, ein Kind mit Down-Syndrom zu bekommen, bei etwa 1:500. Statistische Erhebungen zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit, ein Kind mit Trisomie 21 zu bekommen, mit dem Alter der Mutter ansteigt. Jungen sind häufiger betroffen als Mädchen. Bislang ist nicht geklärt, wodurch dieses Ungleichgewicht zustande kommt.


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