Durch die Verträge mit den islamischen Religionsgemeinschaften gibt Hamburg bundesweit
ein starkes integrationspolitisches Signal. Die Verträge bilden die Lebenswirklichkeit in unserer Stadt ab. Es geht längst nicht mehr um ein ‚die’ und ‚wir’, sondern um ein Miteinander, das von gegenseitiger Wertschätzung und Respekt geprägt ist.

Die rund 100.000 Hamburgerinnen und Hamburger mit muslimischem und alevitischem Glauben sind ein fester Bestandteil unserer Gesellschaft. Die vernünftige gelebte Praxis wird festgeschrieben und Rechte und Pflichten formuliert. Durch diesen Vertrag entsteht eine gesellschaftspolitische Signalwirkung für die Förderung von gegenseitigem Verständnis, Zusammenhalt und Teilhabe.

Die muslimischen Verbände bekennen sich ausdrücklich zu den Grundwerten unseres Grundgesetzes, zur Gleichberechtigung der Geschlechter und sprechen sich außerdem gegen jegliche Art von Diskriminierung und Gewalt aus. Und sie grenzen sich damit ausdrücklich von extremistischen islamischen Gruppierungen ab.

Seit 2005 wurden bereits mit der evangelischen, der katholischen und der jüdischen Gemeinschaft ähnliche Vereinbarungen geschlossen. Der Vertragsabschluss ist also kein Privileg für die Muslime, sondern eine Frage der Gleichbehandlung. Die SPD-Fraktion stand von vornherein hinter diesen Vorhaben. Gerade auch mit Blick auf die Verhandlungen mit den muslimischen Verbänden haben CDU und später auch Schwarz-Grün hier bereits wichtige Vorarbeit geleistet, die jetzt erfolgreich zum Abschluss gebracht wird.

Weitere Informationen zu den Verträgen unter www.spd-fraktion-hamburg.de


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