.Am Mittwoch, den 1. Juli 2015 wurde im Evangelischen Krankenhaus Alsterdorf das bundesweit erste Medizinische Zentrum für erwachsene Menschen mit Behinderung (MZEB) feierlich eröffnet. Das Zentrum soll die medizinische Versorgung von erwachsenen Menschen mit geistigen und komplexen Mehrfachbehinderung in Hamburg verbessern.

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Hier arbeiten Ärzte aus verschiedenen Fachrichtungen wie z.B. Innere Medizin, Neurologie, Psychiatrie und Psychologie, Orthopädie, Physio- und Ergotherapie, Logopädie, Krankenpflege und die Eingliederungshilfe eng zusammen.

Das Zentrum sieht sich als Ergänzung und Unterstützung zum medizinischen Versorgungsangebot durch niedergelassene Ärzte. Viele Arztpraxen sind nicht barrierefrei und nicht auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung ausgelegt. Im MZEB können Ärzte sich im Umgang mit Menschen mit Behinderung schulen lassen und so in ihrer täglichen Arbeit auf deren Bedürfnisse abgestimmte Diagnosen stellen. Das Zentrum will in Abstimmung mit den niedergelassenen Ärzten zusätzliche notwendige Untersuchungen durchführen und so eine optimale medizinische Versorgung sicherstellen.
Das MZEB bietet zusätzlich Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte, in denen sie sich über Diagnostik und Behandlung bei Menschen mit Behinderungen informieren können.

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Regina Jäck, Fachsprecherin für Menschen mit Behinderung freut sich anlässlich der Eröffnung:: „Mit dem bundesweit bislang einmaligen Modell wird in Hamburg eine besonders auf Menschen mit Behinderung abgestimmte Versorgung möglich.“ Sie würdigt das Engagement aller an den Planungen Beteiligten: „Viele Menschen haben dazu beigetragen, dass dieses Projekt realisiert wird. Unsere Gesundheitssenatorin, Cornelia Prüfer-Storcks hat das nötige Gesetzgebungsverfahren dazu auf Bundesebene initiiert. Ich freue mich, dass mit der Eröffnung des Zentrums zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention beigetragen wird und Menschen mit Behinderung eine auf sie abgestimmte medizinische Versorgung erhalten. Das ist ein wichtiger Bestandteil für ein selbstbestimmtes Leben.“


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