Am 5. Mai ist der Europäische Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. An diesem jährlich stattfindenden Aktionstag soll auf das Recht der Menschen mit Behinderungen aufmerksam gemacht werden. Dieser Aktionstag wurde von der Initiative „Disables Peoples‘ International (DPI) begründet und erstmals 1992 begangen.

Das diesjährige Motto des Protesttags für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung „Tag der Begegnung“ soll dahin wirken, Vorurteile abzubauen und gemeinsam ins Gespräch zu kommen. Denn wenn Menschen mit und ohne Behinderung einander begegnen und näher kennen lernen, werden Vorbehalte und Unsicherheiten aufgelöst und spielen keine Rolle mehr.

„Hamburg entwickelt sich stetig zu einer inklusiven Stadt.“, sagt SPD-Abgeordnete Regina Jäck, Fachsprecherin für Menschen mit Behinderung. „ In Hamburg hat der Senat 2012 den Hamburger Landesaktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention verabschiedet in dem ein Bündel von ca. 180 Maßnahmen aus verschiedenen Bereichen z.B. Bauen und Wohnen, Gesundheit, Arbeit und Beschäftigung etc. enthalten sind und kontinuierlich umgesetzt werden. „

Insbesondere das Thema Bewusstseinsbildung ist von sehr wichtiger Bedeutung. „Nach wie vor sind viele Barrieren in den Köpfen der Menschen. Diese gilt es abzubauen“, betont Jäck. An diesem europäischen Protesttag soll noch einmal das Ziel einer gemeinsamen Gesellschaft, in der niemand ausgegrenzt oder benachteiligt wird,verdeutlicht werden.

Europaweit finden viele Aktionen anlässlich des Aktionstages statt. Auch in Hamburg finden interessante Veranstaltungen statt: u.a. Inklusive Süd – Eine Bühne für ALLE! Künstler mit und ohne Behinderung verwandeln die Harburger Einkaufsstraße in eine Konzertmeile. Als Gäste werden die Senatskoordinatorin für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, Frau Ingrid Körner und der Harburger Bezirksamtsleiter, Herr Thomas Völsch, erwartet. Die Veranstaltung findet statt von 15 bis 20 Uhr, Lüneburger Tor, Lüneburger Straße & Herbert-Wehner-Platz in 21073 Hamburg.

„Es freut mich, dass mit den zahlreichen Aktionen auf die Belange von Menschen mit Behinderung und die wichtige Bedeutung von Inklusion aufmerksam gemacht wird.“ so Regina Jäck.


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