Bürgerschaft zeigt Ausstellung zum Thema „Euthanasie“

Eine neue Ausstellung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Unterstützung der Hamburgischen Bürgerschaft illustriert vom 17. Januar bis 7. Februar 2014
das Thema „Euthanasie – Die Morde an Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen in Hamburg im Nationalsozialismus“ – der Eintritt ist frei.

Erläutert wird die Zusammenarbeit von Dienststellen der NSDAP, Behörden, Ämtern, der Hamburger Universität, Krankenhäusern, Pflegeheimen und Einrichtungen der Fürsorge beim staatlich verordneten Massenmord an Frauen, Männern und Kindern. Einzelschicksale visualisieren dies eindrücklich. Außerdem finden die fehlende Erinnerung und Aufarbeitung sowie die erst in den 1980er-Jahren beginnenden thematischen Auseinandersetzungen mit dem Themenkomplex ihren Platz.

Im Verlauf der Eröffnung am 17. Januar haben Antje Kosemund, Schwester eines „Euthanasie“-Opfers und Protagonistin der Aufarbeitung, sowie Herbert Diercks, Kurator der Ausstellung und Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, in die Thematik eingeführt. Nach den Ansprachen hat die Präsidentin die Ausstellung in der Rathausdiele mit einem von Herbert Diercks geführten Rundgang eröffnet.


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