Hamburgs längste Tafel lädt Bürger:innen dazu ein, die Arbeit von Stiftungen, Vereinen und Ehrenamtlichen kennenzulernen. Zum Auftakt der Hamburger Stiftungstage betonte Bürgerschaftspräsidentin Veit die Bedeutung des Ehrenamts für eine lebendige Demokratie. Ob Loki Schmidt Stiftung, Leben mit Behinderung Hamburg, das Deutsche Rote Kreuz oder Schülerpaten Hamburg e.V.: Am Samstag kamen mehr als 150 Initiativen, Vereine und Stiftungen an einer 400 Meter langen Tafel auf dem Rathausmarkt zusammen. Das gemeinsame Ziel: den Hamburger:innen ihre Arbeit zu präsentieren und miteinander ins Gespräch kommen.
Carola Veit, Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, würdigte das vielfältige Engagement und hob die besondere Bedeutung des Ehrenamts für eine lebendige Demokratie hervor: „Solidarität und Mitmenschlichkeit sind unersetzlich für die Menschen in unserer Stadt – sowohl für die, denen geholfen wird, also auch für die, die Hilfe anbieten. Denn echter Zusammenhalt entsteht dort, wo Menschen sich füreinander einsetzen. Sie sind für die Kinder, die Jugendlichen, die Ärmeren oder die etwas Schwächeren Menschen in Hamburg da und leisten unbezahlbare Unterstützung. Wer heute über unseren Rathausmarkt blickt, sieht ein beeindruckendes Abbild unserer vielfältigen Stadtgesellschaft. Hier kann man gut sehen, wie Demokratie in Hamburg gelebt wird. Mein herzlicher Dank gilt allen, die sich für die Menschen in unserer Stadt einsetzen. “
Die Gespräche, Tanz- und Gesangseinlagen auf der Bühne moderierte Journalist Michel Abdollahi.
Bei der parallel organisierten Spendenaktion „Hamburg packt’s zusammen!“ sammeln Hanseatic Help, die Hamburger Tafel und DER HAFEN HILFT! während der Stiftungstage Sachspenden für Menschen in Not. „Hamburgs längste Tafel für Demokratie, Vielfalt und Zusammenhalt“ ist die Auftaktveranstaltung der Hamburger Stiftungstage.
Hintergrund
Die Hamburger Stiftungstage finden vom 18. bis zum 28. Juni 2026 statt. Sie sollen die Arbeit von Stiftungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen sichtbar zu machen und den Austausch mit der Öffentlichkeit zu fördern. Die Veranstaltungen umfassen Workshops, Unterhaltung für Kinder und Beratungsangebote – und sind zum Großteil kostenlos. Hamburg gilt als deutsche Stiftungshauptstadt: Hier sind mehr als 1.500 Stiftungen ansässig.
