{"id":519,"date":"2016-02-16T13:20:41","date_gmt":"2016-02-16T11:20:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.xn--regina-jck-x5a.de\/?p=519"},"modified":"2016-02-16T13:20:41","modified_gmt":"2016-02-16T11:20:41","slug":"behindertensport-goldbekhaus-erhaelt-werner-otto-preis-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.xn--regina-jck-x5a.de\/dx\/2016\/02\/behindertensport-goldbekhaus-erhaelt-werner-otto-preis-2016\/","title":{"rendered":"Behindertensport: Goldbekhaus erh\u00e4lt Werner-Otto-Preis 2016"},"content":{"rendered":"<p><strong>Projekte im Behindertensport bei Senatsempfang ausgezeichnet<\/strong><\/p>\n<p>Der Goldbekhaus e.V. ist Gewinner des diesj\u00e4hrigen Werner-Otto-Preises der Alexander Otto Sportstiftung. Die Fachjury um die Hamburger Paralympics-Siegerin Edina M\u00fcller zeichnete den Verein aus Winterhude f\u00fcr sein umfassendes und innovatives Projekt \u201eAll inclusive\u201c aus. Das Inklusionsprojekt richtet sich an motorisch oder kognitiv eingeschr\u00e4nkte Menschen und erm\u00f6glicht ihnen die Aus\u00fcbung der neuen Trendsportart Stand-Up Paddling. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 15.000 Euro verbunden.<\/p>\n<p>Die Preisverleihung fand im Rahmen eines Senatsempfangs im Beisein von Sportstaatsrat Christoph Holstein, Alexander Otto sowie 120 G\u00e4sten aus Hamburgs Sport, Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien im Hamburger Rathaus statt. Der mit insgesamt 30.000 Euro dotierte Werner-Otto-Preis wird seit 2011 durch die Alexander Otto Sportstiftung vergeben. Preisw\u00fcrdig sind Projekte im Bereich des Behindertensports in Hamburg und der Metropolregion, die zur Inklusion und F\u00f6rderung behinderter Menschen im Sport beitragen.<\/p>\n<p>Christoph Holstein, Sportstaatsrat der Freien und Hansestadt Hamburg: \u201eMeine herzlichsten Gl\u00fcckw\u00fcnsche gehen an die diesj\u00e4hrigen Preistr\u00e4ger, verbunden mit einem gro\u00dfen Dank an alle, die diese innovativen Projekte m\u00f6glich machen. Ihnen ist auch stellvertretend f\u00fcr alle Hamburgerinnen und Hamburger zu danken, die zeigen, welch hohen Stellenwert die Inklusion in und mit dem Sport hat. Mein ebenso ausdr\u00fccklicher Dank geht an die Alexander Otto Sportstiftung f\u00fcr ihre beispielhafte Unterst\u00fctzung und W\u00fcrdigung des inklusiven Sports.\u201c<\/p>\n<p>Alexander Otto, Kuratoriumsvorsitzender der Alexander Otto Sportstiftung: \u201eAuch in diesem Jahr sind zahlreiche Projekte eingereicht worden, die einen wichtigen Beitrag zur Inklusion im Hamburger Sport leisten. Dabei haben uns vor allem die Kreativit\u00e4t und das ehrenamtliche Engagement beeindruckt, mit dem die Projekte realisiert werden. Sie zeigen zugleich, dass der Behindertensport immer gr\u00f6\u00dfere Aufmerksamkeit erf\u00e4hrt. Ich bin \u00fcberzeugt, dass die diesj\u00e4hrigen Paralympischen Spiele diese positive Entwicklung sogar noch weiter vorantreiben werden.\u201c<\/p>\n<p><strong>Gewinner: Goldbekhaus (15.000 Euro Preisgeld)<\/strong><\/p>\n<p>Das Goldbekhaus e.V. wurde mit dem von der Alexander Otto Sportstiftung verliehenen Werner-Otto-Preis f\u00fcr sein Projekt \u201eAll inclusive\u201c ausgezeichnet. Das Projekt erm\u00f6glicht geistig und k\u00f6rperlich behinderten Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 14 bis 27 Jahren die Aus\u00fcbung der Trendsportart Stand-Up Paddling. Innerhalb gerade einmal eines halben Jahres haben 300 Sportlerinnen und Sportler von dem bislang einzigartigen Projekt profitiert. In der kalten Jahreszeit nutzen sie dar\u00fcber hinaus weitere Kursangebote des Goldbekhauses oder kooperierenden Sporteinrichtungen. So k\u00f6nnen die Teilnehmer das ganze Jahr \u00fcber Bewegungsangebote nutzen. Dar\u00fcber hinaus erlernen die Teilnehmer in Medienbildungs-Workshops wichtige digitale F\u00e4higkeiten wie Fotografie, Softwareprogramme und Social-Media-Anwendungen. Zus\u00e4tzlich lernen die Teilnehmer verschiedene Schreibstile und Recherche-Techniken kennen. In einem eigenen Blog werden die neuen Kenntnisse direkt in die Praxis umgesetzt und dabei ausf\u00fchrlich \u00fcber die eigenen Aktivit\u00e4ten berichtet. \u201eAll inclusive\u201c unterst\u00fctzt zudem Sportvereine sowie Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Fl\u00fcchtlingshilfe, ihre Angebote inklusiv zu \u00f6ffnen. Dabei werden Mulitplikatoren f\u00fcr die Umsetzung inklusiver Bewegungsangebote qualifiziert.<\/p>\n<p><strong>Anerkennung: Alster-Ruderverein Hanseat von 1925 e.V. (7.000 Euro Preisgeld)<\/strong><\/p>\n<p>Der seit mehr als 90 Jahren in Winterhude ans\u00e4ssige Alsterruderverein Hanseat hat 2015 in Zusammenarbeit mit dem Blinden- und Sehbehindertenverband Hamburg inklusive Ruderangebote f\u00fcr sehbehinderte und blinde Menschen initiiert. Nach erfolgreich bestandener Ausbildung finden die Ruderkurse gemeinsam mit sehenden Sportlern statt. Dabei werden geistige Barrieren abgebaut, Ber\u00fchrungs\u00e4ngste genommen und das gegenseitige Verst\u00e4ndnis gef\u00f6rdert. Damit ist das Angebot das erste dieser Art im Hamburger Rudersport. Dar\u00fcber hinaus initiierte die Arbeitsgruppe \u201eInklusionssport\u201c des Vereines bauliche Ver\u00e4nderungen auf dem Vereinsgel\u00e4nde, um barrierefreie und blindengerechte Zuwegungen zu schaffen und sehbehinderten Mitgliedern eine weitgehend selbstst\u00e4ndige Aus\u00fcbung ihres Sports zu erm\u00f6glichen. Tutoren des Vereins nehmen sich der gehandicapten Sportler an und betreuen sie.<\/p>\n<p><strong>Anerkennung: Circusschule TriB\u00fchne (4.000 Euro Preisgeld)<\/strong><\/p>\n<p>Eine Anerkennung erhielt die Circusschule TriB\u00fchne f\u00fcr ihr Projekt \u201eTrilleFix\u201c. Diese vor elf Jahren gegr\u00fcndete inklusive Integrationsgruppe bietet Kindern und Jugendlichen im Alter von neun bis 16 Jahren die Aus\u00fcbung zirkusreifer K\u00fcnste an und f\u00fchrt regelm\u00e4\u00dfig \u00f6ffentliche Auff\u00fchrungen durch. Im Vordergrund steht nicht der Wettkampf-, sondern der Gemeinschaftsgedanke. Trainiert werden Motorik, Koordination und Kondition. Dabei setzt die Circusschule bei jedem Training erfahrenen Diplomsportwissenschaftler und eigens ausgebildeten jugendliche Co-Anleiter ein.<\/p>\n<p><strong>Anerkennung: Deutscher Rollstuhl-Sportverband e.V. (4.000 Euro Preisgeld)<\/strong><\/p>\n<p>Ausgezeichnet wurde ebenfalls der Deutsche Rollstuhl-Verband (DRS), der f\u00fcr sein Angebot \u201eRollstuhlsport macht Schule\u201c eine Anerkennung erhielt. Das seit 2007 bestehende Angebot hat das Ziel, Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler den Rollstuhlsport n\u00e4herzubringen und dabei Barrieren spielerisch abzubauen. Der DRS setzt dabei auf Aufkl\u00e4rung und Selbsterfahrung. So erlernen Kinder und Jugendliche im Sportunterricht unter der Anleitung erfahrener Trainer und Rollstuhlfahrer den Umgang mit dem Rollstuhl und die Aus\u00fcbung der Sportart Rollstuhlbasketball. Das Projekt wird an allen \u00f6ffentlichen Schulen angeboten und umgesetzt, wodurch bereits mehr als 8.000 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler erreicht wurden, die bislang wenig Kontakt zu Menschen mit Behinderung hatten.<\/p>\n<p><strong>Die Alexander Otto Sportstiftung<\/strong><\/p>\n<p>Unternehmer und M\u00e4zen Alexander Otto hat seine Sportstiftung 2006 gegr\u00fcndet. Seitdem hat die Stiftung Projekte in einem Umfang von \u00fcber 14 Mio. Euro gef\u00f6rdert, darunter u.a. den Bau der Volksbank Arena und die Modernisierung des Haus des Sports.<\/p>\n<p><strong>Quelle: Beh\u00f6rde f\u00fcr Inneres und Sport, Presse- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit<\/strong><br \/>\nInternet: <a href=\"http:\/\/www.hamburg.de\/innenbehoerde\">www.hamburg.de\/innenbehoerde<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Projekte im Behindertensport bei Senatsempfang ausgezeichnet Der Goldbekhaus e.V. ist Gewinner des diesj\u00e4hrigen Werner-Otto-Preises der Alexander Otto Sportstiftung. 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