{"id":2547,"date":"2026-09-22T13:17:09","date_gmt":"2026-09-22T11:17:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.xn--regina-jck-x5a.de\/?p=2547"},"modified":"2026-09-22T13:17:09","modified_gmt":"2026-09-22T11:17:09","slug":"werkstaetten-fuer-menschen-mit-behinderung-rot-gruen-fuer-bessere-anerkennung-der-arbeitsleistung-und-mehr-transparenz-beim-einkommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.xn--regina-jck-x5a.de\/dx\/2026\/09\/werkstaetten-fuer-menschen-mit-behinderung-rot-gruen-fuer-bessere-anerkennung-der-arbeitsleistung-und-mehr-transparenz-beim-einkommen\/","title":{"rendered":"Werkst\u00e4tten f\u00fcr Menschen mit Behinderung: Rot-Gr\u00fcn f\u00fcr bessere Anerkennung der Arbeitsleistung und mehr Transparenz beim Einkommen"},"content":{"rendered":"<p>Menschen mit Behinderung leisten in Werkst\u00e4tten jeden Tag wertvolle Arbeit. Gleichzeitig ist das Entgelt f\u00fcr viele Besch\u00e4ftigte oft nur schwer nachvollziehbar. Die Regierungsfraktionen von SPD und Gr\u00fcnen setzen sich deshalb daf\u00fcr ein, im Rahmen der geplanten Werkstattreform des Bundes auch das Entgeltsystem f\u00fcr Besch\u00e4ftigte in Werkst\u00e4tten f\u00fcr Menschen mit Behinderung transparenter und verst\u00e4ndlicher zu gestalten (siehe Anlage). Zudem soll sich der Senat auf Bundesebene daf\u00fcr einsetzen, dass das Entgelt f\u00fcr die Besch\u00e4ftigung in den Werkst\u00e4tten verbessert wird und die erfolgreiche arbeitsmarktorientierte Ausgestaltung der Hamburger Werkst\u00e4tten in die anstehende Reform des Werkst\u00e4ttensystems auf Bundesebene eingebracht wird.<\/p>\n<p>Dazu Regina J\u00e4ck, Sprecherin f\u00fcr Menschen mit Behinderung der SPD-Fraktion Hamburg: \u201eWerkst\u00e4tten sind f\u00fcr viele Menschen mit Behinderung zugleich Ort der beruflichen Bildung, der Rehabilitation und der Arbeit. Diese besondere Form der Besch\u00e4ftigung verdient mehr Anerkennung und eine verst\u00e4ndliche Darstellung des Entgelts und auch eine Verbesserung. Das schafft mehr Transparenz und macht deutlich, dass sich F\u00f6rderung, Rehabilitation und produktive Arbeitsleistung in Werkst\u00e4tten nicht voneinander trennen lassen, sondern zusammengeh\u00f6ren. Wir wollen, dass die erfolgreichen Hamburger Ans\u00e4tze in eine Bundesreform der Werkst\u00e4tten einflie\u00dfen. Wer Teilhabe am Arbeitsleben und \u00dcberg\u00e4nge aus der Werkstatt heraus st\u00e4rken will, muss arbeitsmarktnahe Dienstleistungst\u00e4tigkeiten ausbauen und bessere \u00dcberg\u00e4nge auf den allgemeinen Arbeitsmarkt schaffen. Genau diesen Weg sollte eine Bundesreform der Werkst\u00e4tten konsequent aufgreifen.\u201c<\/p>\n<p>Dazu Kathrin Warnecke, Sprecherin f\u00fcr Soziales und Inklusion der Gr\u00fcnen Fraktion Hamburg: \u201eUnser Ziel ist ein inklusiver Arbeitsmarkt, auf dem Menschen mit Behinderung selbstverst\u00e4ndlich die gleichen Chancen auf Besch\u00e4ftigung erhalten. Deshalb wollen wir Barrieren abbauen und den \u00dcbergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt weiter erleichtern. Gleichzeitig d\u00fcrfen wir die Menschen, die in den Werkst\u00e4tten arbeiten, nicht aus dem Blick verlieren. Die Werkstattreform auf Bundesebene muss das Verg\u00fctungssystem grundlegend modernisieren, die Einkommensstrukturen transparenter machen und die Einkommenssituation der Besch\u00e4ftigten sp\u00fcrbar verbessern.&#8221;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Menschen mit Behinderung leisten in Werkst\u00e4tten jeden Tag wertvolle Arbeit. 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