{"id":2133,"date":"2025-04-24T11:18:41","date_gmt":"2025-04-24T09:18:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.xn--regina-jck-x5a.de\/?p=2133"},"modified":"2025-04-24T11:18:41","modified_gmt":"2025-04-24T09:18:41","slug":"freie-wissenschaft-hamburg-soll-sicherer-hafen-fuer-us-wissenschaftlerinnen-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.xn--regina-jck-x5a.de\/dx\/2025\/04\/freie-wissenschaft-hamburg-soll-sicherer-hafen-fuer-us-wissenschaftlerinnen-werden\/","title":{"rendered":"Freie Wissenschaft: Hamburg soll sicherer Hafen f\u00fcr US-Wissenschaftler:innen werden"},"content":{"rendered":"<p>In einem gemeinsamen Zusatzantrag setzen sich B\u00fcrgerschaftsfraktionen von SPD und Gr\u00fcnen daf\u00fcr ein, Hamburg als sicheren und attraktiven Forschungsstandort f\u00fcr Wissenschaftler:innen aus den USA zu etablieren. Hintergrund f\u00fcr diesen Schritt sind die besorgniserregenden Entwicklungen in den Vereinigten Staaten, wo zentrale wissenschaftliche Institutionen gezielt und teils rechtswidrig geschw\u00e4cht werden. Hamburg bietet mit seiner vielf\u00e4ltigen Forschungslandschaft schon heute ideale Voraussetzungen f\u00fcr internationale Wissenschaftler:innen. Mit der Initiative macht Rot-Gr\u00fcn nun den n\u00e4chsten Schritt, um die Zusammenarbeit mit US-amerikanischen Forscher:innen auszubauen und die Hamburger Wissenschaftslandschaft nachhaltig zu st\u00e4rken. \u00dcber den Antrag entscheidet die Hamburgische B\u00fcrgerschaft in ihrer Sitzung am 24. April.<\/p>\n<p>Dazu Philine Sturzenbecher, Expertin f\u00fcr Wissenschaftspolitik der SPD-Fraktion Hamburg: \u201eDie Wissenschaftsfreiheit ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Demokratie und Grundlage f\u00fcr gesellschaftlichen Fortschritt. Die gezielte Kampagne von Donald Trump gef\u00e4hrdet daher nicht nur die Freiheit von Forschung und Lehre, sondern auch demokratische Grundwerte. Hamburg hat jetzt die Chance, ein klares Zeichen der Solidarit\u00e4t zu setzen und Wissenschaftler:innen aus den USA eine sichere und freie Forschungsumgebung zu bieten. Mit ihrer Expertise und ihren Netzwerken k\u00f6nnen sie nicht nur die Hamburger Forschungslandschaft bereichern, sondern auch langfristig Strukturen schaffen, die Wissenschaftler:innen aus aller Welt unterst\u00fctzen. Die Science City Bahrenfeld ist ein gutes Beispiel daf\u00fcr, wie Hamburgs erfolgreiche Wissenschaftspolitik starke und nachhaltige Strukturen f\u00fcr freie Wissenschaft und Forschung schafft.\u201c<\/p>\n<p>Dazu Selina Storm, Abgeordnete der Gr\u00fcnen Fraktion Hamburg: \u201eDie gezielten Angriffe der Trump-Regierung auf die Wissenschaftsfreiheit sind typisch f\u00fcr autorit\u00e4re Politik \u2013 sie gef\u00e4hrden nicht nur die Forschung, sondern den gesellschaftlichen Fortschritt insgesamt. Wenn wissenschaftliche Arbeit zu Krankheiten wie Tuberkulose oder zur Klimakrise gezielt ausgebremst wird, m\u00fcssen bei uns Demokrat*innen alle Alarmleuchten angehen. Hamburg ist ein pulsierender Wissenschaftsstandort und steht f\u00fcr eine offene, freie und vielf\u00e4ltige Wissenschaftskultur. In der Tragik dieser Entwicklung liegt f\u00fcr uns nun auch eine Chance: Wir wollen Hamburg gezielt als sicheren Hafen f\u00fcr unabh\u00e4ngige und kritische Forschung st\u00e4rken. Mit unserem Antrag pr\u00fcfen wir deshalb gemeinsam mit dem Senat, wie bestehende Programme weiterentwickelt und neue F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten geschaffen werden k\u00f6nnen. Wissenschaftler*innen, deren Arbeit unter politischen Druck ger\u00e4t, die Hand zu reichen \u2013 das ist f\u00fcr uns eine Frage der Haltung.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einem gemeinsamen Zusatzantrag setzen sich B\u00fcrgerschaftsfraktionen von SPD und Gr\u00fcnen daf\u00fcr ein, Hamburg als sicheren und attraktiven Forschungsstandort f\u00fcr Wissenschaftler:innen aus den USA zu etablieren. Hintergrund f\u00fcr diesen Schritt sind die besorgniserregenden Entwicklungen in den Vereinigten Staaten, wo zentrale wissenschaftliche Institutionen gezielt und teils rechtswidrig geschw\u00e4cht werden. 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