{"id":1991,"date":"2024-11-12T13:28:00","date_gmt":"2024-11-12T11:28:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.xn--regina-jck-x5a.de\/?p=1991"},"modified":"2024-11-12T13:28:00","modified_gmt":"2024-11-12T11:28:00","slug":"botschafterinnen-und-botschafter-der-inklusion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.xn--regina-jck-x5a.de\/dx\/2024\/11\/botschafterinnen-und-botschafter-der-inklusion\/","title":{"rendered":"Botschafterinnen und Botschafter der Inklusion"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hamburg startet Qualifizierungsproramm \u201eBildungsfachkr\u00e4fte\u201c f\u00fcr Menschen mit Behinderungen  <\/strong><\/p>\n<p>Auf Initiative der Hamburger Senatskoordinatorin f\u00fcr die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen startet an der Hochschule f\u00fcr Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) am 11. November ein Qualifizierungsprogramm f\u00fcr Menschen mit Behinderungen. Das innovative Inklusionsprojekt \u201eBildungsfachkr\u00e4fte\u201c macht diese zu Botschafterinnen und Botschaftern f\u00fcr Inklusion. <\/p>\n<p>Acht Personen, die bisher in Werkst\u00e4tten f\u00fcr behinderte Menschen t\u00e4tig waren oder einen Anspruch darauf h\u00e4tten, lernen in einem dreij\u00e4hrigen Vollzeit-Qualifizierungsprogramm, wie sie Studierenden sowie Lehr-, Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4ften praktisches Wissen \u00fcber Inklusion vermitteln. Nach erfolgreichem Qualifizierungsabschluss ist beabsichtigt, die Absolventinnen und Absolventen dauerhaft an der HAW Hamburg sozialversicherungspflichtig zu besch\u00e4ftigen. Das Projekt wird u. a. aus Mitteln des Europ\u00e4ischen Sozialfonds (ESF Plus) gef\u00f6rdert. <\/p>\n<p>Wissenschafts- und Gleichstellungssenatorin Katharina Fegebank: Als Wissenschafts- und Gleichstellungssenatorin freue ich mich doppelt \u00fcber den Beginn des Pilotprojekts \u201eBildungsfachkr\u00e4fte\u201c an der HAW Hamburg: Das Qualifizierungsprogramm ist ein wichtiges Zeichen der Inklusion und ein echter Gewinn f\u00fcr unseren Wissenschaftsstandort. Ich w\u00fcnsche den acht Teilnehmenden einen tollen Start!\u201c <\/p>\n<p>Senatskoordinatorin f\u00fcr die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen Ulrike Kloiber: \u201eDas Vorhaben ist ein Meilenstein auf dem Weg zu einer inklusiven Hochschule in Hamburg. Lehre und Forschung m\u00fcssen in Hinblick auf die Zusammensetzung der Akteure, der Planung und Innovation noch deutlich inklusiver werden. Hamburg steht, wie anderswo auch, vor immensen gesellschaftlichen Herausforderungen. Wir brauchen Fachkr\u00e4fte und F\u00fchrungskr\u00e4fte, die durch ihr Studium bef\u00e4higt werden, inklusive Antworten auf gesellschaftliche Fragen z. B. in der Stadtplanung, der Mobilit\u00e4t und Digitalisierung zu entwickeln.\u201c <\/p>\n<p>Prof. Dr. Ute Lohrentz, Pr\u00e4sidentin der HAW Hamburg: \u201eIn dem Projekt \u201eHochschulbildung inklusiv\u201c pilotieren wir die Zusammenarbeit von Studierenden, Lehrenden und sogenannten Bildungsfachkr\u00e4ften, um die Diversity- und Inklusionskompetenz unserer Studierenden und auch Lehrenden zu erweitern. Zugleich bekommen Menschen eine Chance auf Besch\u00e4ftigung an der Hochschule und Einfluss auf Lehre und Forschung, die bislang systematisch davon ausgeschlossen gewesen sind. Ich bin sicher: Dieses Projekt wird einen sehr positiven und pr\u00e4genden Einfluss auf unsere Hochschulkultur haben und unsere Studierenden zu kompetenten Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4ften f\u00fcr eine Arbeitswelt entwickeln, die Menschen mit Behinderungen integriert.\u201c<\/p>\n<p>Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Hamburger Arbeitsassistenz Achim Ciolek: \u201eAls Fachdienst f\u00fcr die berufliche Integration von Menschen mit Behinderung freuen wir uns sehr \u00fcber die vielversprechende Qualifizierung von acht Menschen mit Lernschwierigkeiten mit dem Ziel, die zuk\u00fcnftigen Bildungsfachkr\u00e4fte in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverh\u00e4ltnisse zu \u00fcberf\u00fchren. Spannend, weil f\u00fcr diese Qualifikation und das Berufsfeld die behinderungsbedingten Erfahrungen eine Voraussetzung sind und nicht \u2013 wie viel zu oft \u2013 ein Hinderungsgrund. Spannend ist es aber auch, die Perspektive Hochschule inklusiver zu gestalten und Studierende besser zu bef\u00e4higen, in ihrem nachfolgendem Beruf inklusiver Denken und Gestalten zu k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>\u00dcber das Projekt<br \/>\nIm Wintersemester 2024\/25 startet an der Hochschule f\u00fcr Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) das Projekt \u201eHochschulbildung inklusiv\u201c. Acht Personen, die bisher in Werkst\u00e4tten f\u00fcr behinderte Menschen t\u00e4tig waren oder den Anspruch darauf h\u00e4tten, lernen in einem dreij\u00e4hrigen Vollzeit-Qualifizierungsprogramm, wie sie Studierenden sowie Lehr-, Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4ften aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen praktisches Wissen \u00fcber Inklusion vermitteln. Nach erfolgreichem Qualifizierungsabschluss ist beabsichtigt, die Absolventen dauerhaft an der HAW sozialversicherungspflichtig zu besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>Erm\u00f6glicht wird das Projekt durch eine Kooperation zwischen der HAW Hamburg und der Hamburger Arbeitsassistenz (HAA), die in den R\u00e4umen der Hochschule die Qualifizierung als Bildungstr\u00e4ger durchf\u00fchren und begleiten wird. Fachlich beraten wird das Team durch das Institut f\u00fcr Inklusive Bildung an der Universit\u00e4t Kiel (IIB), die das Konzept der Bildungsfachkr\u00e4fte entwickelt und bereits erfolgreich mehrere Bundesl\u00e4nder mit ihrer Expertise bei einer Implementierung unterst\u00fctzt hat. An der HAW Hamburg sammeln die angehenden Bildungsfachkr\u00e4fte Praxiserfahrungen, die Hochschule begleitet die Qualifizierung wissenschaftlich und koordiniert die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteurinnen und Akteure. Gef\u00f6rdert wird das Projekt u. a. durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre, durch die Aktion Mensch Stiftung sowie den Europ\u00e4ischen Sozialfonds (ESF Plus).  <\/p>\n<p>Hintergrund<br \/>\nMenschen mit intellektuellen Beeintr\u00e4chtigungen haben bislang in der terti\u00e4ren Bildung kaum Zugangsm\u00f6glichkeiten und Verwirklichungschancen. Wenn jedoch Menschen mit Behinderungen in der Hochschulwelt pr\u00e4sent und an der Ausbildung von zuk\u00fcnftigen Fachkr\u00e4ften beteiligt sind, k\u00f6nnen Barrieren in den K\u00f6pfen von Menschen ohne Behinderungen abgebaut und die Voraussetzungen f\u00fcr eine inklusivere Gesellschaft auf allen Ebenen geschaffen werden.<\/p>\n<p>Bundesweite Erfahrungen der beteiligten Hochschulen zeigen, dass die innovativen Bildungsleistungen die Praxisqualit\u00e4t der Aus- und Weiterbildung steigern und erheblich zur Bewusstseinsbildung zuk\u00fcnftiger Lehr-, Fach- und F\u00fchrungskr\u00e4fte beitragen. Als erstes Bundesland hat Schleswig-Holstein erfolgreich ein Modellprojekt an der Christian-Albrechts-Universit\u00e4t zu Kiel initiiert und mittlerweile in die Verstetigung \u00fcberf\u00fchrt. Zu diesem Zweck ist an der Hochschule ein Institut f\u00fcr Inklusive Bildung entstanden, dessen Zweck es ist, Menschen mit Behinderungen in die Gemeinschaft von Lernenden, Lehrenden und Forschenden strukturell einzubeziehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburg startet Qualifizierungsproramm \u201eBildungsfachkr\u00e4fte\u201c f\u00fcr Menschen mit Behinderungen Auf Initiative der Hamburger Senatskoordinatorin f\u00fcr die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen startet an der Hochschule f\u00fcr Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) am 11. November ein Qualifizierungsprogramm f\u00fcr Menschen mit Behinderungen. Das innovative Inklusionsprojekt \u201eBildungsfachkr\u00e4fte\u201c macht diese zu Botschafterinnen und Botschaftern f\u00fcr Inklusion. 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