{"id":1903,"date":"2024-09-10T12:28:18","date_gmt":"2024-09-10T10:28:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.xn--regina-jck-x5a.de\/?p=1903"},"modified":"2024-09-10T12:28:18","modified_gmt":"2024-09-10T10:28:18","slug":"senatorin-bekeris-der-abbau-von-bildungsbenachteiligung-ist-eine-zentrale-gesellschaftliche-aufgabe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.xn--regina-jck-x5a.de\/dx\/2024\/09\/senatorin-bekeris-der-abbau-von-bildungsbenachteiligung-ist-eine-zentrale-gesellschaftliche-aufgabe\/","title":{"rendered":"Senatorin Bekeris: \u201eDer Abbau von Bildungsbenachteiligung ist eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Bundesbildungsministerin Stark-Watzinger: Hamburg zeigt: Das Startchancen-Programm birgt enormes Potenzial<\/strong><\/p>\n<p>Bundesministerin Bettina Stark-Watzinger besuchte am heutigen Freitag gemeinsam mit Hamburgs Schulsenatorin Ksenija Bekeris das Helmut-Schmidt-Gymnasium und die Elbinselschule (Grundschule) in Wilhelmsburg. Anlass ist das Startchancen-Programm, das gerade letzte Woche in Hamburg sowie \u00fcberall in der Republik begonnen hat. Die beiden Wilhelmsburger Schulen sind zwei von insgesamt 90 Schulen in Hamburg, die an dem bislang gr\u00f6\u00dften Programm f\u00fcr mehr Bildungsgerechtigkeit und f\u00fcr die Verringerung der sozialen Spaltung teilnehmen. Die Hamburger Schulen profitieren \u00fcber zehn Jahre von j\u00e4hrlich 21,5 Mio. Euro zus\u00e4tzlicher Bundesgelder sowie von Landesmitteln in gleicher H\u00f6he. Gef\u00f6rdert werden \u00fcber das Programm rund 42.000 Hamburger Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler. <\/p>\n<p>Der heutige gemeinsame Besuch von Stark-Watzinger und Bekeris an zwei Hamburger Startchancen-Schulen unmittelbar nach Programmstart soll einen Eindruck von den Herausforderungen vor Ort und der Umsetzung der Programmziele geben. Wilhelmsburg ist deutschlandweit der einzige Stadtteil, in dem alle allgemeinen Schulen Teil des Startchancen-Programms sind: Insgesamt zehn Schulen, davon f\u00fcnf Grundschulen, vier Stadtteilschulen und ein Gymnasium.<\/p>\n<p>Bundesministerin Bettina Stark-Watzinger sagte bei ihrem Besuch in Hamburg: \u201eNoch immer h\u00e4ngt der Bildungserfolg in Deutschland stark von der sozialen Herkunft ab. Das k\u00f6nnen wir nicht l\u00e4nger hinnehmen. Mit dem Startchancen-Programm wollen wir das Aufstiegsversprechen erneuern und f\u00fcr mehr Chancengerechtigkeit sorgen. Ich konnte mich heute in Hamburg \u00fcberzeugen: Das Startchancen-Programm birgt enormes Potenzial. Alle Verantwortungstr\u00e4gerinnen und -tr\u00e4ger in der Bildung sind gefragt daran mitzuwirken, dass es ein Erfolg wird.\u201c<\/p>\n<p>Kultur des genauen Hinschauens, das Sich-immer-wieder-Vergewissern und des langen Atems n\u00f6tig<\/p>\n<p>Die Schaffung sozialer Gerechtigkeit, auf die das Programm abzielt, liegt auch Hamburgs Schulsenatorin Ksenija Bekeris besonders am Herzen: \u201eDer Abbau von Bildungsbenachteiligung ist eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe, zu der Schulen einen gro\u00dfen Beitrag leisten k\u00f6nnen. Hamburg geht seit vielen Jahren einen konsequenten Weg der datengest\u00fctzten Schul- und Unterrichtsentwicklung: Die Kultur des genauen Hinschauens, das Sich-immer-wieder-Vergewissern, was schon erreicht wurde und was noch aussteht, ist allen Akteuren im System inzwischen zur Selbstverst\u00e4ndlichkeit geworden. Das braucht einen langen Atem und eine hohe Bereitschaft zur \u00d6ffnung. Wir erhoffen uns vom Startchancen-Programm, dass diese Haltung zunehmend auch in anderen Bundesl\u00e4ndern zur Selbstverst\u00e4ndlichkeit wird und dass daf\u00fcr die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen werden. In Hamburg ist dieser Weg belohnt worden &#8211; wir sehen zunehmend bessere Leistungsergebnisse der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in nationalen Vergleichsstudien. Dar\u00fcber hinaus bietet das Programm einen hervorragenden Rahmen, damit die Verantwortlichen im System sich noch besser abstimmen und miteinander vernetzen k\u00f6nnen, um so in geteilter Haltung und mit gemeinsamen Zielen die Schulen voranzubringen. Alle Kr\u00e4fte zu b\u00fcndeln, um Kinder und Jugendliche mit besonderer Benachteiligung bestm\u00f6glich zu unterst\u00fctzen und so einen Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit zu leisten &#8211; das ist die gro\u00dfartige Chance des Startchancen-Programms.<\/p>\n<p>Wilhelmsburg ist \u201eInsel der Startchancen\u201c \u2013 alle Schulen nehmen teil<\/p>\n<p>Senatorin Bekeris weiter: \u201eIch freue mich, dass alle allgemeinen Wilhelmsburger Schulen mit rund 2.900 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern Teil des Programms sein werden, Wilhelmsburg ist damit die \u201aInsel der Startchancen\u2018. Ich bin gespannt darauf, was in den n\u00e4chsten Jahren f\u00fcr und mit den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern erreicht werden kann.\u201c<\/p>\n<p>Volker Clasing, Schulleiter Helmut-Schmidt-Gymnasium: \u201eKinder sind gro\u00dfartig, egal welche Zuschreibung sie erfahren. Um ihr Potenzial entfalten zu k\u00f6nnen, brauchen wir multiprofessionelle Teams, Freir\u00e4ume f\u00fcr kooperative Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie eine r\u00e4umliche Ausstattung, die der Heterogenit\u00e4t der Lernausgangslagen Rechnung tr\u00e4gt. Am HSG haben wir vom Hamburger Programm 23+ Starke Schulen enorm profitiert, nun gilt es Ans\u00e4tze im Startchancenprogramm zu verstetigen und auszubauen!\u201c<\/p>\n<p>Stephan Giese, Schulleiter Elbinselschule: \u201eDie Hamburger Schulen in herausfordernden Lagen haben in den vergangenen 10 Jahren R\u00fcckenwind durch das Programm 23+ erhalten. Diese Ressourcen konnten die selbstverantworteten Schulen sinnvoll und erfolgreich f\u00fcr ihre Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler und f\u00fcr mehr Bildungsgerechtigkeit einsetzen. Wir haben uns vernetzt, voneinander gelernt und konnten gemeinsam wichtige Schritte gehen. Wir freuen uns sehr \u00fcber die neuen M\u00f6glichkeiten, die das Startchancen-Programm auch den Hamburger Schulen er\u00f6ffnet und hoffen damit nicht nur an die Ergebnisse aus 23+ ankn\u00fcpfen zu k\u00f6nnen, sondern deutliche Schritte dar\u00fcber hinaus zu machen.\u201c <\/p>\n<p>Hamburg ist durch seine jahrelangen Erfahrungen mit Programmen, die mehr Bildungsgerechtigkeit schaffen \u2013 wie etwa das Programm \u201a23+ Starke Schulen\u2018, besonders gut aufgestellt. Die Hansestadt hat bereits die n\u00f6tigen Strukturen, die eine Umsetzung des Startchancenprogramms beg\u00fcnstigen und damit leichter machen als in anderen Bundesl\u00e4ndern. Das besondere Potenzial des Startchancen-Programms liegt dabei f\u00fcr Hamburg in einem systemischen Ansatz. Dieser nimmt sowohl die individuelle Ebene der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler als auch die institutionelle Ebene der Schulen sowie die systemische Ebene des Unterst\u00fctzungssystems in den Blick und kann so das Zusammenspiel des gesamten Bildungssystems nachhaltig st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Bundesregierung und L\u00e4nder haben mit dem Startchancen-Programm das bislang gr\u00f6\u00dfte Programm f\u00fcr mehr Bildungsgerechtigkeit und f\u00fcr die Verringerung der sozialen Spaltung zum neuen Schuljahr gestartet. 90 Hamburger Schulen mit rund 42.000 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern werden davon profitieren. Hamburg wird in den n\u00e4chsten zehn Jahren 215 Millionen Euro f\u00fcr das Programm erhalten. Die H\u00e4lfte der Mittel steuert dabei das jeweilige Bundesland selbst bei, die andere H\u00e4lfte kommt vom Bund. Die ersten Ressourcen der j\u00e4hrlichen 21,5 Millionen f\u00fcr Hamburg sind bereits bei den Schulen angekommen. <\/p>\n<p>Ausschlaggebend f\u00fcr die Entwicklung des Startchancen-Programms waren unter anderem die Ergebnisse der IQB-Bildungstrends des letzten Jahrzehnts. Sie zeigen auf, wo Hamburgs Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler im L\u00e4ndervergleich in zentralen Kompetenzbereichen wie Lesen, Textverstehen, Rechtschreibung und Mathematik stehen. Die Ergebnisse belegen, dass das Hamburger Schulsystem zwar auf einem guten Weg ist, Hamburgs Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler ihre Leistungen im Vergleich aller 16 L\u00e4nder \u00fcber alle F\u00e4cher hinweg von durchschnittlich Platz 14 auf den heutigen Platz 6 verbessert haben. Eine Vielzahl von unterschiedlichsten Ma\u00dfnahmen der Hamburger Schulpolitik haben diese positive Entwicklung erm\u00f6glicht. Gleichzeitig aber besteht gro\u00dfer Handlungsbedarf bei Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern, die nicht die Regelstandards erreichen.<\/p>\n<p>Das gerade begonnene Schuljahr 2024\/25 dient als Starterjahr f\u00fcr das zehnj\u00e4hrige Programm. Die Zeit soll dazu genutzt werden, zusammen mit den ausgew\u00e4hlten Schulen und den beteiligten Akteuren des Unterst\u00fctzungssystems ein Zielverst\u00e4ndnis zu entwickeln und \u2013 auf dieser Grundlage \u2013 die Ma\u00dfnahmen in den einzelnen Programms\u00e4ulen gemeinsam zu konkretisieren. Das Programm 23+ Starke Schulen wird zum Schuljahr 2025\/26 vollumf\u00e4nglich in das Startchancen-Programm aufgehen.<\/p>\n<p>Startchancen-Programm, teilnehmende Schulen in Wilhelmsburg ab Schuljahr 2024\/25<br \/>\n1.\tElbinselschule (Grundschule)<br \/>\n2.\tGanztagsschule F\u00e4hrstra\u00dfe (Grundschule)<br \/>\n3.\tGrundschule Kirchdorf (Grundschule)<br \/>\n4.\tHelmut-Schmidt-Gymnasium<br \/>\n5.\tKatholische Bonifatiusschule (Stadtteilschule)<br \/>\n6.\tNelson-Mandela-Schule im Stadtteil Kirchdorf (Stadtteilschule)<br \/>\n7.\tSchule An der Burgweide (Grundschule)<br \/>\n8.\tSchule Rotenh\u00e4user Damm (Grundschule)<br \/>\n9.\tSchule St\u00fcbenhofer Weg (Stadtteilschule)<br \/>\n10.\tStadtteilschule Wilhelmsburg (Stadtteilschule)<\/p>\n<p>Weiterf\u00fchrende Links<br \/>\nHelmut Schmidt-Gymnasium Wilhelmsburg: https:\/\/helmutschmidtgymnasium.de\/<br \/>\nElbinselschule (Grundschule in Wilhelmsburg): https:\/\/elbinselschule.hamburg.de\/  <\/p>\n<p>Weitergehende Informationen zum Startchancen-Programm<br \/>\nStartchancen-Programm (Bund): https:\/\/www.bmbf.de\/bmbf\/de\/bildung\/startchancen\/startchancen-programm.html<br \/>\nStartchancen Hamburg: https:\/\/www.hamburg.de\/politik-und-verwaltung\/behoerden\/schulbehoerde\/themen\/startchancen (inkl. Schulliste und FAQs)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bundesbildungsministerin Stark-Watzinger: Hamburg zeigt: Das Startchancen-Programm birgt enormes Potenzial Bundesministerin Bettina Stark-Watzinger besuchte am heutigen Freitag gemeinsam mit Hamburgs Schulsenatorin Ksenija Bekeris das Helmut-Schmidt-Gymnasium und die Elbinselschule (Grundschule) in Wilhelmsburg. Anlass ist das Startchancen-Programm, das gerade letzte Woche in Hamburg sowie \u00fcberall in der Republik begonnen hat. 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