{"id":170,"date":"2012-11-29T13:21:40","date_gmt":"2012-11-29T11:21:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.xn--regina-jck-x5a.de\/?p=170"},"modified":"2012-11-29T13:21:40","modified_gmt":"2012-11-29T11:21:40","slug":"vorstellung-des-modellprojekts-hamburger-budget-fur-arbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.xn--regina-jck-x5a.de\/dx\/2012\/11\/vorstellung-des-modellprojekts-hamburger-budget-fur-arbeit\/","title":{"rendered":"Vorstellung des Modellprojekts \u201eHamburger Budget f\u00fcr Arbeit\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Seit dem 1. September 2012 hat die Sozialbeh\u00f6rde die M\u00f6glichkeit, die L\u00f6hne f\u00fcr Menschen mit Behinderung zu subventionieren, die auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt versicherungspflichtig angestellt werden wollen. Die Sozialbeh\u00f6rde garantiert, dass diese L\u00f6hne dauerhaft subventioniert werden. Dar\u00fcber hinaus werden auch die berufliche Assistenzleistung und Pr\u00e4mien f\u00fcr Arbeitgeber finanziert. <\/p>\n<p>Bis zum Jahr 2014 sollen mindestens hundert Werkstattbesch\u00e4ftigte von diesem Modellprojekt profitieren.<br \/>\nIn einer Pressekonferenz am 12.November 2012, an der auch das B\u00fcro der Bramfelder B\u00fcrgerschaftsabgeordneten Regina J\u00e4ck  teilnahm, wurde dieses Projekt in der Lagerhalle von Globetrotter Ausr\u00fcstung in Rahlstedt vorgestellt. <\/p>\n<p>Bei der Vorstellung des Projekts betont Sozialsenator Detlef Scheele:  \u201eEs ist mir ein Herzensanliegen, dass Menschen mit Behinderungen durch das Hamburger Budget f\u00fcr Arbeit zu gleichen Bedingungen bei einem Unternehmen k\u00f6nnen, wie sie bei sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverh\u00e4ltnissen in Deutschland \u00fcblich sind. Das erleichtert Menschen mit Handicap den Weg in ein selbstbestimmtes Leben\u201c. <\/p>\n<p>Dieses Projekt bietet Menschen mit Behinderungen, die bislang in einer Werkstatt besch\u00e4ftigt waren, die M\u00f6glichkeit zu einem  sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz  auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu wechseln. Bei einem Wechsel erhalten die Menschen mit Behinderung Hilfe und Unterst\u00fctzung von Integrationsfachdiensten, die sie auf ihrem Weg in den allgemeinen Arbeitsmarkt begleiten. F\u00fcr den Fall, dass das Arbeitsverh\u00e4ltnis auf dem ersten Arbeitsmarkt enden sollte, haben die Besch\u00e4ftigen ein uneingeschr\u00e4nktes R\u00fcckkehrrecht in die Werkstatt. <\/p>\n<p>Die Firma Globetrotter besch\u00e4ftigt seit 14 Jahren Menschen mit Behinderungen.  \u201eEs hat sich gezeigt, dass sich betriebswirtschaftliche Interessen und die Besch\u00e4ftigung von Menschen mit Handicap nicht nur vereinbaren lassen, sondern sich zudem positiv auf das Betriebsklima auswirken\u201c, sagt Andreas Bartmann, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer bei Globetrotter. <\/p>\n<p>Nach der Pressekonferenz hatten die Teilnehmer die M\u00f6glichkeit, drei von den 44 Besch\u00e4ftigen mit Behinderungen in der Firma Globetrotter kennenzulernen und ihnen bei der Arbeit \u00fcber die Schulter  zuzuschauen. Das Vielfalt hier gelebt wird, wurde bei dem kurzen Rundgang deutlich, die Mitarbeiter zeigten sehr viel Engagement und Freude bei der Aus\u00fcbung ihrer Arbeit. <\/p>\n<p>Auch die Senatskoordinatorin f\u00fcr die Gleichstellung behinderter Menschen in Hamburg, Ingrid K\u00f6rner, unterst\u00fctzt die Grundidee des Hamburger Budgets f\u00fcr Arbeit: \u201eMit dieser Alternative zu den Werkst\u00e4tten f\u00fcr behinderte Menschen gibt es nun eine echte Wahlm\u00f6glichkeit, die f\u00fcr viele auch eine St\u00e4rkung des Selbstbewusstseins bedeutet.\u201c <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit dem 1. September 2012 hat die Sozialbeh\u00f6rde die M\u00f6glichkeit, die L\u00f6hne f\u00fcr Menschen mit Behinderung zu subventionieren, die auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt versicherungspflichtig angestellt werden wollen. Die Sozialbeh\u00f6rde garantiert, dass diese L\u00f6hne dauerhaft subventioniert werden. 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