{"id":1596,"date":"2024-01-26T15:16:44","date_gmt":"2024-01-26T13:16:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.xn--regina-jck-x5a.de\/?p=1596"},"modified":"2024-01-25T15:18:14","modified_gmt":"2024-01-25T13:18:14","slug":"gefluechtete-im-arbeitsmarkt-beschaeftigungszahlen-belegen-hamburgs-erfolgreiche-integrationspolitik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.xn--regina-jck-x5a.de\/dx\/2024\/01\/gefluechtete-im-arbeitsmarkt-beschaeftigungszahlen-belegen-hamburgs-erfolgreiche-integrationspolitik\/","title":{"rendered":"Gefl\u00fcchtete im Arbeitsmarkt: Besch\u00e4ftigungszahlen belegen Hamburgs erfolgreiche Integrationspolitik"},"content":{"rendered":"<p>Immer mehr Gefl\u00fcchtete in Hamburg \u00fcben eine sozialversicherungspflichtige Besch\u00e4ftigung aus. Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine Schriftliche Kleine Anfrage der SPD-B\u00fcrgerschaftsabgeordneten Kazim Abaci und Jan Koltze hervor (siehe Anlage). Demnach hat sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigten aus den acht nicht-europ\u00e4ischen Hauptherkunftsl\u00e4ndern seit 2016 vervierfacht. Hamburg belegt bei der Besch\u00e4ftigungsquote unter Gefl\u00fcchteten bundesweit einen Spitzenplatz und liegt beim Anteil der Fachkr\u00e4fte deutlich \u00fcber dem Bundesschnitt. Dies ist ein Beleg f\u00fcr die \u00fcberaus erfolgreiche Arbeitsmarkt- und Integrationspolitik des Hamburger Senats.<\/p>\n<p>Dazu Kazim Abaci, Fachsprecher f\u00fcr Migration, Integration und Gefl\u00fcchtete der SPD-Fraktion Hamburg: \u201eDie Zahlen zur Integration Gefl\u00fcchteter in den Hamburger Arbeitsmarkt stimmen sehr positiv. Der Senat hat 2015 fr\u00fchzeitig auf die steigende Zahl von Gefl\u00fcchteten aus Kriegs- und Krisengebieten reagiert und fortlaufend Strukturen zur besseren Integration in den Hamburger Arbeitsmarkt geschaffen. Das Hamburg Welcome Center bietet ein breites Unterst\u00fctzungsangebot f\u00fcr zugewanderte und zuwanderungswillige Fachkr\u00e4fte. Der Erfolg des Hamburg Welcome Center l\u00e4sst sich mit Zahlen belegen: Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigten aus den acht zugangsst\u00e4rksten Herkunftsl\u00e4ndern hat sich seit 2016 vervierfacht. Davon arbeiten fast zwei Drittel, genau 63,5 Prozent, als Fachkr\u00e4fte \u2013 deutlich mehr als im Bundesschnitt. Die meisten Gefl\u00fcchteten sind in der Gastronomie, dem Einzelhandel oder in der Zeitarbeit t\u00e4tig und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Bek\u00e4mpfung des Fachkr\u00e4ftemangels \u2013 insbesondere in Branchen, die stark vom Zuzug neuer Fachkr\u00e4fte abh\u00e4ngig sind. Hamburg tut viel f\u00fcr die Integration von Gefl\u00fcchteten in den Arbeitsmarkt und hilft damit sowohl den Hamburger Unternehmen als auch den Gefl\u00fcchteten \u2013 eine klassische Win-Win-Situation.\u201c<\/p>\n<p>Dazu Jan Koltze, Fachsprecher f\u00fcr Arbeit und Gewerkschaften der SPD-Fraktion Hamburg: \u201eErfolgreiche Vermittlung in gute Arbeit ist der zentrale Baustein f\u00fcr eine gelingende Integration und ein gutes Leben insgesamt. Voraussetzung daf\u00fcr sind Ma\u00dfnahmen zur Qualifizierung und Weiterbildung. Wir setzen seit Jahren auf nachhaltige Besch\u00e4ftigung, also sozialversicherungspflichtige Arbeit statt Minijobs. Unser Ziel ist es, dabei die fachliche Qualifikation der Menschen bestm\u00f6glich zu nutzen und zu f\u00f6rdern. Das gelingt dem Hamburg-Welcome-Center sehr gut, und das haben wir mit zus\u00e4tzlichen Ma\u00dfnahmen im Corona-Sonderarbeitsmarktprogramm weiter unterst\u00fctzt. Die Ma\u00dfnahmen zur beruflichen Eingliederung und insbesondere zur Weiterbildung sind in den letzten Jahren ausgeweitet worden und erreichen nun deutlich mehr Gefl\u00fcchtete als zuvor. Auch im Bereich der Berufsausbildung l\u00e4sst sich der Erfolg der Hamburger Integrationspolitik ablesen. Immer mehr junge Gefl\u00fcchtete beginnen eine Berufsausbildung. Die Zahl der Auszubildenden aus den acht Hauptherkunftsl\u00e4ndern ist von 2016 bis 2022 von 756 auf 2.698 gestiegen. Die Zahl der Absolvent:innen ist im selben Zeitraum um 450 Prozent angewachsen. Diese Zahlen sind besonders erfreulich, denn eine Berufsausbildung hilft jungen Gefl\u00fcchteten bei der gesellschaftlichen Integration \u2013 und Hamburg kann junge Fachkr\u00e4fte dringend gebrauchen. All dies zeigt: Die Integration gefl\u00fcchteter Menschen in den Hamburger Arbeitsmarkt ist eine Erfolgsgeschichte.\u201c<\/p>\n<p>Hintergrund<br \/>\nIn den Jahren 2015 und 2016 haben rund eine Million Gefl\u00fcchtete aus nicht europ\u00e4ischen L\u00e4ndern vor Kriegen und b\u00fcrgerkriegs\u00e4hnlichen Zust\u00e4nden Schutz in Deutschland gesucht \u2013 auch in Hamburg. Die acht zugangsst\u00e4rksten Herkunftsl\u00e4nder im Zuge dieser Fluchtbewegungen waren Syrien, Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan und Somalia.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer mehr Gefl\u00fcchtete in Hamburg \u00fcben eine sozialversicherungspflichtige Besch\u00e4ftigung aus. Das geht aus einer Antwort des Senats auf eine Schriftliche Kleine Anfrage der SPD-B\u00fcrgerschaftsabgeordneten Kazim Abaci und Jan Koltze hervor (siehe Anlage). 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