{"id":1362,"date":"2023-06-28T12:03:21","date_gmt":"2023-06-28T10:03:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.xn--regina-jck-x5a.de\/?p=1362"},"modified":"2023-06-27T12:04:54","modified_gmt":"2023-06-27T10:04:54","slug":"neue-massnahmen-fuer-die-zukunft-des-wohnens-in-hamburg-gipfel-mit-ministerin-geywitz-hamburgs-erstem-buergermeister-tschentscher-senatorin-pein-und-dem-buendnis-fuer-das-wohnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.xn--regina-jck-x5a.de\/dx\/2023\/06\/neue-massnahmen-fuer-die-zukunft-des-wohnens-in-hamburg-gipfel-mit-ministerin-geywitz-hamburgs-erstem-buergermeister-tschentscher-senatorin-pein-und-dem-buendnis-fuer-das-wohnen\/","title":{"rendered":"Neue Ma\u00dfnahmen f\u00fcr die Zukunft des Wohnens in Hamburg: Gipfel mit Ministerin Geywitz, Hamburgs Erstem B\u00fcrgermeister Tschentscher, Senatorin Pein und dem B\u00fcndnis f\u00fcr das Wohnen"},"content":{"rendered":"<p>Vor zwei Jahren hat der Senat mit den Verb\u00e4nden der Hamburger Wohnungswirtschaft und den Bezirken das B\u00fcndnis f\u00fcr das Wohnen in Hamburg f\u00fcr die aktuelle Legislaturperiode erneuert. Beim B\u00fcndnisgipfel am Montag, dem 26. Juni 2023 zogen Hamburgs Senatorin f\u00fcr Stadtentwicklung und Wohnen Karen Pein und die Spitzenvertreterinnen und -vertreter der Partnerinnen und Partner im B\u00fcndnis f\u00fcr das Wohnen des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), des Bundesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e. V. (BFW), des Immobilienverbands Deutschland (IVD), des Grundeigent\u00fcmer-Verbands Hamburg (GVH) und der SAGA gemeinsam Bilanz. Zu Gast waren Hamburgs Erster B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher und die Bundesministerin f\u00fcr Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen der Bundesrepublik Deutschland Klara Geywitz, Mitglieder des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg sowie Expertinnen und Experten der Wohnungswirtschaft.<\/p>\n<p>Die hohe Zahl fertiggestellter Wohnungen im vergangenen Jahr zeigt erneut den Erfolg der Hamburger Wohnungsbaupolitik. Mit systematischer Planung, Fl\u00e4chenentwicklung und Genehmigung wurden in Hamburg seit 2011 \u00fcber 90.000 neue Wohnungen fertiggestellt. Seit 2019 steigt die Zahl der Wohnungen kontinuierlich schneller als die Zahl der Hamburger Haushalte. Auch bei den bewilligten Sozialwohnungen je 100.000 Einwohnerinnen liegt Hamburg mit weitem Abstand an der Spitze der Bundesl\u00e4nder. An dieser gro\u00dfen politischen Kraftanstrengung hat das B\u00fcndnis f\u00fcr das Wohnen in Hamburg ma\u00dfgeblich mitgewirkt. <\/p>\n<p>Das B\u00fcndnis f\u00fcr das Wohnen in Hamburg ist eine Erfolgsgeschichte und Motor f\u00fcr die im Metropolenvergleich \u00fcberdurchschnittlich gute Wohnsituation in Hamburg. Auf Grundlage einer vertrauensvollen Kommunikation wurden im B\u00fcndnis die langfristigen Neubauziele f\u00fcr Hamburg erreicht, mehr Wohnraum f\u00fcr vordringlich Wohnungssuchende geschaffen, der Drittelmix erfolgreich etabliert und damit eine d\u00e4mpfende Wirkung auf die Mietpreise erzeugt, wie auch die aktuelle durchschnittliche monatliche Nettokaltmiete im Hamburger Bestand von derzeit 8,71 Euro pro Quadratmeter zeigt. Doch die Lage auf dem Immobilienmarkt hat sich ver\u00e4ndert und Hamburg muss den neuen marktbedingten Hemmnissen mit anderen Ma\u00dfnahmen begegnen als in fr\u00fcheren Jahren.<\/p>\n<p>Hamburgs Senatorin f\u00fcr Stadtentwicklung und Wohnen Karen Pein zog nun mit den Partnerinnen und Partnern im B\u00fcndnis f\u00fcr das Wohnen in Hamburg Bilanz und gab einen Ausblick auf die Herausforderungen der Zukunft. Gemeinsam mit Hamburgs Ersten B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher und Bundesbauministerin Klara Geywitz, Mitgliedern des Hamburgischen Senats sowie Expertinnen und Experten der Wohnungswirtschaft ging es in kurzen Impulsvortr\u00e4gen und Talkformaten um neue Ma\u00dfnahmen f\u00fcr die Zukunft des Wohnens in Hamburg. <\/p>\n<p>Klara Geywitz, Bundesministerin f\u00fcr Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen: \u201eDas Hamburger B\u00fcndnis zeigt mit seiner erfolgreichen Halbzeitbilanz, wie wichtig B\u00fcndnisarbeit f\u00fcr das Vorankommen beim Wohnungsbau ist. Viele der Ma\u00dfnahmen bringt Hamburg in das Wohn-B\u00fcndnis auf Bundesebene ein. Dar\u00fcber hinaus ist die Hansestadt Vorbild f\u00fcr die Nutzung des Erbbaurechts und Erbauerin vieler gef\u00f6rderter, bezahlbarer Wohnungen. So geh\u00f6rt Hamburg zu den acht Bundesl\u00e4ndern, in denen sich die Zahl der Sozialwohnungen im letzten Jahr erh\u00f6ht hat. Von hier gehen zudem immer wieder Initiativen im Bundesrat aus, zuletzt zu Indexmieten und m\u00f6bliertem Wohnen. Dieses Engagement unterst\u00fctzen wir und werden es f\u00fcr den Erhalt bezahlbarer Mieten weiter st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n<p>Peter Tschentscher, Erster B\u00fcrgermeister: \u201eDurch eine konsequente Wohnungsbaupolitik konnten in Hamburg seit 2011 mehr als 90.000 neue Wohnungen geplant, genehmigt und fertiggestellt werden. Auch beim Bau neuer Sozialwohnungen liegt Hamburg im bundesweiten Vergleich an der Spitze. Das ist eine Erfolgsbilanz des B\u00fcndnisses f\u00fcr das Wohnen, in dem Politik, Beh\u00f6rden und Wohnungswirtschaft eng zusammenarbeiten. Aufgrund der aktuell schwierigeren Bedingungen durch einen starken Anstieg der Bau- und Finanzierungskosten muss das B\u00fcndnis f\u00fcr das Wohnen die Anstrengungen noch einmal erh\u00f6hen, um den Wohnungsbau in Hamburg in Schwung zu halten.\u201c<\/p>\n<p>Karen Pein, Senatorin f\u00fcr Stadtentwicklung und Wohnen: \u201eDas B\u00fcndnis ist ein Erfolgsmodell. Doch die Rahmenbedingungen haben sich ge\u00e4ndert. Gefragt sind neue Ma\u00dfnahmen f\u00fcr die Zukunft des Wohnens in Hamburg. Durch gezielte Ma\u00dfnahmen bringen wir Bau und Modernisierung wieder in Schwung. Dazu steigen unsere bereitgestellten Mittel in der der Modernisierungsf\u00f6rderung 2024 noch einmal um rund 30 Prozent. Durch effizientes Planen und Bauen, durch Systemh\u00e4user, Typenh\u00e4user, Modulh\u00e4user, Effizienzh\u00e4user und effiziente Grundrisse werden die Baukosten gesenkt. Dar\u00fcber hinaus vergibt die Stadt weitere Grundst\u00fccke zu einem g\u00fcnstigen Erbbauzins von lediglich 1,3 Prozent. Die Wohnungsbauf\u00f6rderung wird angepasst, so dass der Bau von Sozialwohnungen immobilienwirtschaftlich weiterhin mit einer Rendite 4 bis 5 Prozent lukrativ ist. Gleichzeitig werden Kredite mit einer Laufzeit von 30 Jahren zu einem festen Zinssatz von 1 Prozent vergeben, bisher frei finanzierte Projekte k\u00f6nnen dadurch als gef\u00f6rderter Wohnungsbau umgesetzt werden. Die SAGA und andere st\u00e4dtische Gesellschaften erh\u00f6hen ihre Neubauzahlen, auch indem sie bereits entwickelte Vorhaben zu angemessenen Preisen \u00fcbernehmen. Gro\u00dfe Unternehmen bauen \u201aBetriebswohnungen\u2018 f\u00fcr ihre Besch\u00e4ftigten, um neuen Fachkr\u00e4ften nicht nur Arbeitspl\u00e4tze, sondern auch bezahlbare Wohnungen anzubieten. Familien erhalten zinsg\u00fcnstige Darlehen f\u00fcr den Erwerb selbstgenutzten Wohneigentums. Damit kn\u00fcpfen wir an die bisherigen Erfolge an, setzen gezielte Anreize und schaffen weiterhin die Grundlagen f\u00fcr mehr bezahlbaren Wohnraum f\u00fcr Hamburg.\u201c<\/p>\n<p>Andreas Breitner, Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e. V.: \u201eDie in der vergangenen Woche ver\u00f6ffentlichte Hamburger Mietenstudie hat ergeben, dass es in Hamburg viel bezahlbaren Wohnraum gibt. Die allermeisten Mieterinnen und Mieter wohnen also zu bezahlbaren Mieten. Das ist auch Ergebnis der erfolgreichen Arbeit des Hamburger B\u00fcndnisses f\u00fcr das Wohnen. Das B\u00fcndnis erm\u00f6glicht es allen Beteiligten am Wohnungsmarkt, fr\u00fchzeitig Probleme anzusprechen und gemeinsam L\u00f6sungen zu erarbeiten. Wenn es das B\u00fcndnis nicht g\u00e4be, m\u00fcsste man es erfinden.\u201c<\/p>\n<p>Torsten Flomm, Grundeigent\u00fcmer-Verband Hamburg e. V.: \u201eEs ist gut und wichtig, dass das B\u00fcndnis sich jetzt auch verst\u00e4rkt den Themen Bestandsmodernisierung, Energieeinsparung und Klimaschutz zuwendet. Denn gerade wenn der Neubau aus konjunkturellen Gr\u00fcnden k\u00fcnftig etwas schw\u00e4cheln sollte, bleibt mehr Geld \u00fcbrig, das in die Ert\u00fcchtigung des Wohnungsbestands gesteckt werden kann. Und auch gesteckt werden muss, denn die Ziele in diesem Bereich sind ehrgeizig und teuer.\u201c<\/p>\n<p>Carl-Christian Franzen, Immobilienverband Deutschland: \u201eGerade in schwierigen Zeiten ist es wichtig, weiter im Austausch zu bleiben. Die Wohnungswirtschaft braucht verl\u00e4ssliche Rahmenbedingungen. Die derzeitigen politischen Willensbekundungen und Entscheidungen verunsichern alle Marktteilnehmer zutiefst. Wohnungsunternehmen, Zinshauseigent\u00fcmer, kleine private Vermieter und auch Mieter brauchen stabile, langfristige und pragmatische Rahmenbedingungen, um wieder Vertrauen fassen zu k\u00f6nnen. Der in Hamburg gesunde Mix aus st\u00e4dtischen, genossenschaftlichen, unternehmerischen und vielen kleinen Bestandshaltern ist f\u00fcr die Mieter und deren Wohnqualit\u00e4t positiv. Dieser Umstand sollte nicht durch populistische, un\u00fcberlegte und sprunghafte politische Entscheidungen aufs Spiel gesetzt werden. Daf\u00fcr ist das B\u00fcndnis f\u00fcr das Wohnen in Hamburg ein wichtiges Instrument.\u201c<\/p>\n<p>Dr. Thomas Krebs, SAGA Unternehmensgruppe: \u201eDer angespannten Lage der Wohnungsm\u00e4rkte in den Metropolregionen kann nur durch die Fortsetzung der erfolgreichen Angebotspolitik und durch den Bau bezahlbarer Wohnungen wirkungsvoll begegnet werden. Die kooperative Zusammenarbeit im B\u00fcndnis f\u00fcr das Wohnen in Hamburg war und ist hierf\u00fcr ein Erfolgsgarant. Gerade in der Krise sind wir gefordert, den Wohnungsneubau auf hohmn Niveau zu verstetigen.\u201c<\/p>\n<p>Marko Lohmann, Landesverband Hamburg des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen e. V.: \u201eIn den Quartieren m\u00fcssen die vielf\u00e4ltigen und teils widerspr\u00fcchlichen Entwicklungsziele konkret und ausgewogen umgesetzt werden \u2013 unter anderem partizipativ, inklusiv, generationen- und klimagerecht, wirtschaftlich und sozialvertr\u00e4glich, technologieoffen und der Summe aller Vorschriften entsprechend. Es gibt bereits etliche Mut machende Beispiele in Hamburg. Doch wir brauchen f\u00fcr die ambitionierten und anspruchsvollen L\u00f6sungen der Zielkonflikte deutlich mehr R\u00fcckenwind f\u00fcr die Quartiersebene als bisher. Alle Verantwortungsebenen und Beteiligten sind nun gefordert, z\u00fcgig und entschlossen viele der Hindernisse oder der polarisierenden Einzeldebatten zu \u00fcberwinden.\u201c<\/p>\n<p>S\u00f6nke Struck, Bundesverband freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e. V.: \u201eDie aktuell noch guten Zahlen d\u00fcrfen nicht dar\u00fcber hinwegt\u00e4uschen, dass uns in den n\u00e4chsten Jahren ein Absturz bei den Baufertigstellungen droht. Viele unserer Mitgliedsunternehmen haben den Neubau auf Eis gelegt. Das wissen wir aus unseren Befragungen. Die Anstrengungen, die jetzt unternommen werden, um die Baukosten zu senken, sind gut. Aber Neubau muss auch ohne staatliche F\u00f6rderungen m\u00f6glich sein. Deshalb fordern wir eine \u00dcberpr\u00fcfung aller Vorgaben, die jetzt den Bau verteuern, insbesondere weitere energetische Versch\u00e4rfungen, h\u00f6chste Schallschutzanforderungen sowie die Flut an DIN-Normen. Nur so kommen wir von den hohen Baukosten runter. Auch verl\u00e4ssliche Rahmenbedingungen sind f\u00fcr langfristige Investitionen unabdingbar.\u201c<\/p>\n<p>Alle relevanten Zahlen, Daten und Fakten zum B\u00fcndnisgipfel finden Sie hier: https:\/\/www.skyfish.com\/p\/fhh\/2289775<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor zwei Jahren hat der Senat mit den Verb\u00e4nden der Hamburger Wohnungswirtschaft und den Bezirken das B\u00fcndnis f\u00fcr das Wohnen in Hamburg f\u00fcr die aktuelle Legislaturperiode erneuert. Beim B\u00fcndnisgipfel am Montag, dem 26. 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