{"id":1164,"date":"2022-07-12T12:23:51","date_gmt":"2022-07-12T10:23:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.xn--regina-jck-x5a.de\/?p=1164"},"modified":"2022-07-12T12:23:51","modified_gmt":"2022-07-12T10:23:51","slug":"neues-projekt-inklusionsguides-will-arbeitswelt-inklusiver-gestalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.xn--regina-jck-x5a.de\/dx\/2022\/07\/neues-projekt-inklusionsguides-will-arbeitswelt-inklusiver-gestalten\/","title":{"rendered":"Neues Projekt \u201eInklusionsGuides\u201d will Arbeitswelt inklusiver gestalten"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hildegardis-Verein vergibt Pl\u00e4tze an Studentinnen mit Behinderung und Arbeitgeber*innen<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr Frauen mit Behinderung ist die Arbeitswelt h\u00e4ufig nicht inklusiv, was sich etwa an Stellenausschreibungen und Bewerbungsverfahren zeigt. Zugleich gibt es viele Unternehmen und Institutionen, die als Arbeitgeber motiviert sind, daran etwas zu ver\u00e4ndern. Um hier anzusetzen, startet der Hildegardis-Verein das innovative Projekt \u201eInklusionsGuides\u201c. Es bringt Arbeitgeber*innen und Frauen mit Behinderung zusammen und ver\u00e4ndert die Perspektive, indem Expert*innen in eigener Sache als Berater*innen die Unternehmen darin unterst\u00fctzen, ihr Recruiting und ihre Arbeitsumgebung geschlechtergerechter und inklusiver zu gestalten.<br \/>\nDabei wird auf zwei Ebenen angesetzt: Es werden auf der Handlungsebene konkrete Ver\u00e4nderungen umgesetzt, und gleichzeitig auch zugrundeliegende Denkmuster (sog. Unconscious Bias) reflektiert. Im Herbst wird die erste von zwei Guidance-Phasen beginnen, an der sich sechs Arbeitgeber*innen beteiligen k\u00f6nnen. Die KfW Bankengruppe, die Polizei Bonn, die Stadt Bonn, die Universit\u00e4t Bonn und die DEG &#8211; Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft haben bereits ihr Interesse an einer Teilnahme signalisiert.<\/p>\n<p>\u201eDas gro\u00dfe Interesse von Seiten der Arbeitgeber zeigt, dass es Ver\u00e4nderungsbereitschaft und Gestaltungswillen hin zu einer inklusiven Arbeitswelt gibt. Das freut uns sehr,\u201c \u00e4u\u00dfert die stellvertretende Vorsitzende des Hildegardis-Vereins, Dr.in Hannah Schepers. Weitere sechs Arbeitgeber-Pl\u00e4tze sind f\u00fcr das Folgejahr zu vergeben. Parallel startet ab sofort die Ausschreibung f\u00fcr die zuk\u00fcnftigen InklusionsGuides. Bewerben k\u00f6nnen sich Studentinnen und Absolventinnen mit Beeintr\u00e4chtigung, die ihr Wissen und ihre Bedarfe als zuk\u00fcnftige Arbeitnehmerinnen diesem Vorhaben zur Verf\u00fcgung stellen m\u00f6chten. \u201eDie Studentinnen er\u00f6ffnen den Arbeitgebern eine wertvolle Sicht auf die zuk\u00fcnftige Generation von Arbeitnehmerinnen, w\u00e4hrend die Studentinnen durch die Mitarbeit ihr Netzwerk erweitern, und Erfahrungen im Arbeitskontext erwerben. Das Projekt InklusionsGuides ist so f\u00fcr beide Seiten ein Gewinn und soll die Arbeitswelt inklusiver gestalten,\u201c so Schepers.<\/p>\n<p>Das Vorhaben, das vom Bonner Hildegardis-Verein in Kooperation mit der Aktion Mensch ins Leben gerufen wurde, sieht zwei Durchg\u00e4nge vor. An jeder dieser beiden \u201eGuidance-Phasen\u201c k\u00f6nnen je zw\u00f6lf Studentinnen\/Absolventinnen und sechs Arbeitgeber*innen teilnehmen. Dabei beraten die InklusionsGuides (jeweils zwei Absolventinnen oder Studentinnen mit Behinderung) \u00fcber ein Jahr ein ausgew\u00e4hltes Unternehmen. Mit Verantwortlichen aus Management, Recruiting und Employer Branding sowie Auszubildenden wird der Ist-Zustand analysiert und in Design-Thinking-Ans\u00e4tzen konkrete Ma\u00dfnahmen zur F\u00f6rderung einer inklusiveren Arbeitskultur erarbeitet. Im Projektzeitraum sollen bereits einzelne inklusive Ma\u00dfnahmen erprobt werden. Wie n\u00f6tig dies ist, zeigt die Studie zur Situation von Frauen mit Schwerbehinderung am Arbeitsmarkt der Aktion Mensch aus dem Jahr 2021. Sie offenbarte gravierende geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Teilhabe am Erwerbsleben. \u201eDem wollen wir mit dem Projekt InklusionsGuides entgegentreten. Es gibt noch viel Handlungsbedarf, damit besonders Frauen mit Beeintr\u00e4chtigungen uneingeschr\u00e4nkt am Arbeitsleben teilhaben und ihre Kompetenzen selbstverst\u00e4ndlich einbringen k\u00f6nnen,\u201c sagte Schepers vom Hildegardis-Verein.<\/p>\n<p>Christina Marx, Leiterin Aufkl\u00e4rung und Kommunikation bei der Aktion Mensch, freut sich \u00fcber das Projekt: \u201eFrauen mit Schwerbehinderung werden im Erwerbsleben vielfach diskriminiert. Das f\u00e4ngt oftmals im Bewerbungsprozess schon an und setzt sich im Berufsleben fort, etwa durch schlechtere Aufstiegschancen und geringere Bezahlung. Das Projekt \u201aInklusionsGuides\u2018 setzt hier konkret mit dem Peer-Beratungsansatz an,\u201c so Marx.<\/p>\n<p>Bis zum 31. August 2022 k\u00f6nnen sich Studentinnen und Unternehmen um eine Teilnahme f\u00fcr die erste Guidance-Phase bewerben. Informationen finden sie hier: https:\/\/www.hildegardis-verein.de\/inklusionsguides-studentinnen.html und hier: https:\/\/www.hildegardis-verein.de\/Inklusionsguides-arbeitgeber-innen.html.<br \/>\nDas Projekt \u201eInklusionsGuides &#8211; Der innovative Weg zu mehr Diversit\u00e4t in der Arbeitswelt\u201c startete im Januar 2022 und dauert bis Ende 2024. Es wird von der Aktion Mensch gef\u00f6rdert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hildegardis-Verein vergibt Pl\u00e4tze an Studentinnen mit Behinderung und Arbeitgeber*innen F\u00fcr Frauen mit Behinderung ist die Arbeitswelt h\u00e4ufig nicht inklusiv, was sich etwa an Stellenausschreibungen und Bewerbungsverfahren zeigt. Zugleich gibt es viele Unternehmen und Institutionen, die als Arbeitgeber motiviert sind, daran etwas zu ver\u00e4ndern. Um hier anzusetzen, startet der Hildegardis-Verein das innovative Projekt \u201eInklusionsGuides\u201c. 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