{"id":1119,"date":"2022-04-08T13:53:47","date_gmt":"2022-04-08T11:53:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.xn--regina-jck-x5a.de\/?p=1119"},"modified":"2022-04-19T14:09:35","modified_gmt":"2022-04-19T12:09:35","slug":"hamburg-wuerdigt-engagierte-betriebe-und-unternehmen-mit-dem-inklusionspreis-2021-hamburger-unternehmen-mit-senatsempfang-geehrt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.xn--regina-jck-x5a.de\/dx\/2022\/04\/hamburg-wuerdigt-engagierte-betriebe-und-unternehmen-mit-dem-inklusionspreis-2021-hamburger-unternehmen-mit-senatsempfang-geehrt\/","title":{"rendered":"Hamburg w\u00fcrdigt engagierte Betriebe und Unternehmen mit dem Inklusionspreis 2021"},"content":{"rendered":"<p>Zum bereits 20. Mal wurde der Hamburger Inklusionspreis an besonders engagierte Betriebe und Unternehmen verliehen. Im Rahmen eines Senatsempfangs w\u00fcrdigten Gleichstellungssenatorin Katharina Fegebank und die Senatskoordinatorin f\u00fcr Menschen mit Behinderungen, Ulrike Kloiber, mehrere Unternehmen, die sich in au\u00dfergew\u00f6hnlicher Form f\u00fcr die Ausbildung und Besch\u00e4ftigung von Menschen mit Behinderungen einsetzen. Der Inklusionspreis 2021 wurde pandemiebegingt verschoben. <\/p>\n<p>Gleichstellungsenatorin Katharina Fegebank: \u201eDer Weg in eine inklusive Gesellschaft, in der in allen Lebensbereichen die gleichen M\u00f6glichkeiten bieten, ist immer eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung. Mit dem Hamburger Inklusionspreis w\u00fcrdigen wir nun mehrere Betriebe und Unternehmen, die sich mit viel Leidenschaft und gro\u00dfem Engagement f\u00fcr die Ausbildung oder Besch\u00e4ftigung von Menschen mit Behinderungen einsetzen. Den Preistr\u00e4ger:innen gratuliere ich ganz herzlich zu ihrer Vorbildfunktion und dieser tollen Auszeichnung. Alle Menschen bereichern unsere Stadt, denn Hamburg geht nur zusammen. Dies ist ein Leitspruch, an dem wir uns alle messen lassen wollen.\u201c<\/p>\n<p>Ulrike Kloiber, Senatskoordinatorin f\u00fcr Menschen mit Behinderung: \u201eMenschen, die ihren F\u00e4higkeiten entsprechend besch\u00e4ftigt werden und von ihrer Arbeit leben k\u00f6nnen, sind hoch motiviert, unabh\u00e4ngig davon, ob sie eine Behinderung haben oder nicht. Davon profitiert der Betrieb bzw. das Unternehmen genauso wie die Besch\u00e4ftigten selbst. H\u00e4ufig h\u00f6ren wir, dass sich das Arbeitsklima verbessert und die Kolleg*innen mehr aufeinander achten. Zunehmend haben daher Personalverantwortliche Menschen mit Behinderungen bei Neueinstellungen im Blick, die es trotz guter Qualifikation immer noch ungleich schwerer haben, eine feste Stelle auf dem 1. Arbeitsmarkt zu bekommen. Uns ist es wichtig, die vielen guten Beispiele f\u00fcr gelebte Inklusion am Arbeitsplatz bekannt zu machen und zu w\u00fcrdigen. Sie k\u00f6nnen andere Unternehmen und Betriebe zum Nachahmen anregen und aufzeigen, wie wertvoll die Zusammenarbeit von Menschen mit und ohne Behinderungen ist.\u201c<\/p>\n<p>Jens N\u00fcbel, Vorstandsvorsitzender der ARGE der Schwerbehindertenvertretung der freien Wirtschaft: \u201eDie Verleihung des Inklusionspreises ist f\u00fcr Hamburger Betriebe und Unternehmen Motor und W\u00fcrdigung zugleich. Ihr vorbildliches Engagement f\u00fcr mehr Besch\u00e4ftigung und Ausbildung von Menschen mit Behinderungen sehe ich als Leuchtturmprojekt mit einer Signalwirkung f\u00fcr weitere Unternehmen an. Alle Hamburger Schwerbehindertenvertretungen engagieren sich gemeinsam mit dem Hamburger Senat und der Senatskoordinatorin f\u00fcr die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen f\u00fcr eine erfolgreiche Inklusion auf dem Hamburger Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft.\u201c<\/p>\n<p>Hamburger Inklusionspreis<\/p>\n<p>Der Hamburger Inklusionspreis wird an Unternehmen und Betriebe verliehen, die sich in herausragender Weise f\u00fcr die Besch\u00e4ftigung und\/oder Ausbildung von Menschen mit Behinderungen einsetzen. Die Senatskoordination f\u00fcr die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen verleiht seit 2001 alle zwei bis drei Jahre in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft der Vertrauenspersonen von Menschen mit Behinderung den Preis.<\/p>\n<p>Die Chancen von Menschen mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zu bekommen, sind trotz guter Voraussetzungen ungleich schwerer als f\u00fcr Menschen ohne Behinderung. Deshalb haben sich Senatskoordination und die Arbeitsgemeinschaft Vertrauenspersonen \u2013 Hamburger Wirtschaft schon vor vielen Jahren auf den Weg gemacht, um Betriebe und Unternehmen zu suchen, denen bewusst ist, dass sie vom vielf\u00e4ltigen Erfahrungsschatz ihrer unterschiedlichen Mitarbeiter:innen profitieren. Es existieren viel mehr gelungene Beispiele beruflicher Inklusion als in der \u00d6ffentlichkeit bekannt ist. Weil gute Vorbilder zum Nachahmen anregen, werden die Menschen hinter den besonders gelungenen Aktivit\u00e4ten geehrt und ihr Engagement im Rahmen des Inklusionspreises ganz besonders hervorgehoben.<\/p>\n<p>Die gleichberechtigten Preistr\u00e4ger:innen<\/p>\n<p>Gut Gefragt:<br \/>\nDas Unternehmen macht Meinungsforschung f\u00fcr Menschen mit Behinderung. Der Betrieb bildet f\u00fcr diese T\u00e4tigkeit Menschen mit Behinderung zu Evaluations-Fachkr\u00e4ften aus und \u00fcbernimmt sie anschlie\u00dfend in ein unbefristetes Arbeitsverh\u00e4ltnis. Die Menschen werden nach Tarif bezahlt. Das Besondere daran ist, dass sie auf Grund ihrer eigenen Behinderung als Expert*innen angesehen werden und diese sogar Voraussetzung f\u00fcr die Ausbildung und anschlie\u00dfende Besch\u00e4ftigung ist.<\/p>\n<p>Runawerk:<br \/>\nDie Firma Runawerk besch\u00e4ftigt seit Jahren schwer beeintr\u00e4chtigte Menschen. Individuell auf sie abgestimmt werden mit viel Respekt und Geduld Wege gesucht, um den Menschen mit Behinderung die Aufgaben zu erleichtern und sie gleichzeitig zu f\u00f6rdern und ihnen mehr Verantwortung zu \u00fcbertragen. Dieser Einsatz erfordert viel Zeit und Vertrauen in die Besch\u00e4ftigten, denn Fehler f\u00fchren zu Verz\u00f6gerungen und kosten auch Geld. <\/p>\n<p>Klinik Logistik &#038; Engineering:<br \/>\nKlinik Logistik &#038; Engineering hat den Schwerpunkt bei der Besch\u00e4ftigung von Menschen mit Behinderung auf geh\u00f6rlose Mitarbeitende gelegt. Der f\u00fcr sie vorgesehene Arbeitsbereich erfordert eine hohe Konzentration, da die pr\u00e4zise Arbeit f\u00fcr Patient*innen lebensnotwendig sein kann. Die Erfahrungen der Firma haben gezeigt, dass geh\u00f6rlose MA anders und besser hingucken. Genau diese F\u00e4higkeiten werden im Bereich der Aufbereitungseinheit f\u00fcr Medizinprodukte ben\u00f6tigt. Das Unternehmen hat mit verschiedenen Organisationen zusammen gearbeitet, u.a. dem Integrationsamt. Andere Kliniken k\u00f6nnen dieses Arbeitsmodell unkompliziert \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Herausragend bewertete die Jury ebenfalls die Entwicklung einer innovativen Software, die geh\u00f6rlosen Menschen den Zugang zu Ausbildung, Studium und\/oder Beruf in naturwissenschaftlichen Berufsfeldern erm\u00f6glicht und vergab deshalb erstmalig einen Innovationspreis an die Firma Workplace Solutions.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum bereits 20. Mal wurde der Hamburger Inklusionspreis an besonders engagierte Betriebe und Unternehmen verliehen. Im Rahmen eines Senatsempfangs w\u00fcrdigten Gleichstellungssenatorin Katharina Fegebank und die Senatskoordinatorin f\u00fcr Menschen mit Behinderungen, Ulrike Kloiber, mehrere Unternehmen, die sich in au\u00dfergew\u00f6hnlicher Form f\u00fcr die Ausbildung und Besch\u00e4ftigung von Menschen mit Behinderungen einsetzen. Der Inklusionspreis 2021 wurde pandemiebegingt verschoben. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[4,1],"tags":[],"class_list":["post-1119","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuell","category-allgemein"],"translation":{"provider":"WPGlobus","version":"3.0.2","language":"dx","enabled_languages":["de","dx"],"languages":{"de":{"title":true,"content":true,"excerpt":false},"dx":{"title":false,"content":false,"excerpt":false}}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.xn--regina-jck-x5a.de\/dx\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1119","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.xn--regina-jck-x5a.de\/dx\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.xn--regina-jck-x5a.de\/dx\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.xn--regina-jck-x5a.de\/dx\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.xn--regina-jck-x5a.de\/dx\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1119"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.xn--regina-jck-x5a.de\/dx\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1119\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1127,"href":"https:\/\/www.xn--regina-jck-x5a.de\/dx\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1119\/revisions\/1127"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.xn--regina-jck-x5a.de\/dx\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1119"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.xn--regina-jck-x5a.de\/dx\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1119"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.xn--regina-jck-x5a.de\/dx\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1119"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}